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Note de l'auteur

A l'origine, "Le mythe de Heidi" devait être un documentaire vidéo de 26 minutes. Le tournage entamé au printemps 2005 et achevé à l'hiver 2005 me conduit à travers toute la Suisse jusqu'en Autriche. Ce n'est qu'au moment du montage en septembre 2006 que je décidais de convertir ce documentaire en site internet afin de le rendre plus attrayant et plus accessible.

Edouard Maire

 

Heidi,  Geschichte eines Mythos

Heidi ist überall in der Welt bekannt. Dieses kleines Mädchen aus den Alpen  wurde von seinem lieben und geheimnisvollen Grossvater erzogen und verzaubert seit mehr als einem Jahrhundert ganze Generationen. Seine Geschichte  hat zahlreiche Filme, Theaterstücke, Opern und Fernsehenserien inspiriert.

Die Wurzeln liegen bei der schweizer Schriftstellerin Johanna Spyri. Tochter eines Arztes und einer sehr gläubigen Mutter, wurde Johanna Spyri am 12. Juni 1827 in Hirzel in den Bergen bei Zürich geboren.  Den Sommer verbringt sie oft in der Region von Coire auf, wo sich das Dorf von Heidi befindet. Die erste Sammlung erschien im Jahre 1880 und erringt einen unmittelbaren Erfolg. Bis zu ihrem Tod am 7. Juli 1901 gibt die Schriftstellerin 48 Erzählungen heraus, sowohl für Erwachsene als auch für Kinder und diese werden von durch die Öffentlichkeit und die Kritik sehr positiv aufgenommen.

Obwohl Heidi als Person rein fiktiv ist, entsprechen die Region, die im Buch beschriebenen Städte und die Landschaften der Wirklichkeit.  Heidi’s Geschichte beginnt am Maienfeld, ein Dorf, das im Kanton von Grisons nahe von Davos im  Osten der Schweiz gelegen ist. Es ist in diesem Dorf, wo Heidi die wichtigsten Abenteuer erlebt.  Maienfeld ist eine kleine verborgene Stadt, die durch eine Eisenbahn versorgt wird, und eine Autobahn, die von  Zürich nach  Davos führt.  Seit dem Zeitalter von Heidi hat sich Maienfeld nicht sehr verändert. Das Rathaus, das 1604 erbaute Schloß von Salenegg, die Kirche, der Turm und die Brunnen haben die die Zeichen der Vergangenheit beibehalten.

Johanna Spyri hat lange Spaziergänge auf  den Pfaden in der Nähe von Maienfeld  unternommen. Das Dorf, wo Heidi lebt, heißt Dörflï, das "kleine Dorf" auf deutsch bedeutet. Dieses Dorf,  das einige Kilometer oberhalb vom Maienfeld liegt, hat jedoch nie existiert. Johanna Spyri hat sich zweifellos von den Dörfern von Jenins und Rofels leiten gelassen, die nahe an Maienfeld angrenzen. 

Im Jahre 1998 erschafft das Amt für den Tourismus von Maienfeld  Heididorf  das Dorf von Heidi  in der Gemeinde von Rofels.  Es handelt sich um ein aus einigen Häusern zusammengesetztes kleines Dorf, einem Museum und einen Souvenirladen  Seit seiner Schaffung ist Heididorf schnell  ein Wallfahrtsort für Tausende von Fans von Heidi geworden.

Das Dorf von Heidi ist der Ausgangspunkt einer langen Wanderung, die zur Berghütte des Großvaters führt, die auf mehr als 1000 Meter Höhe entfernt liegt. Es dauert anderthalb Stunden, um die Strecke hinter sich bringen, die von Plakaten abgesteckt wird, die an Schlüsselereignisse der Geschichte erinnern.

Die Berghütte ist eine getreue Nachbildung wie jene des Buches. Sie wurde auf einer Anhöhe erbaut und erscheint schrittweise dem Besucher.  Das Tourismusbüro hat sogar drei Tannen hinter der Berghütte gepflanzt die eine bedeutende Rolle im Buch einnehmen.

All diese Anstrengungen der Reproduktion der Folklore haben nur ein Ziel: die unzähligen Fans von Heidi zufriedenzustellen, wobei die Japaner bei weitem die zahlreichsten sind.

Wenn Heidi vor allem ein grosser Roman ist, kennt die Öffentlichkeit besonders Heidi durch die Filme und die Fernsehserien, die ihm gewidmet werden. Anfang der fünfziger Jahre produziert der Schweizer Filmemacher Praesens zwei Spielfilme  mit Elsbeth Sigmund in der Rolle von Heidi, aber der Film bleibt in Frankreich unbekannt. 
Im Jahre 1974 greift sich ein japanisches Animationsstudio  die Geschichte auf und lässt einen Zeichentrickfilm von 52 Episoden entstehen, der in ganz Europa verstrahlt wird. Der Zeichentrickfilm  Heidi  wird gemeinsam mit Isao  Takahata und Hayao Miyazaki verwirklicht, der später  die  berühmten Mangas Porco Rosso, das Schloß im Himmel und Prinzessin Mononoké ins Leben gerufen hat. Für die Umsetzung von Heidi haben Takahata und Miyazaki Maienfeld naturgetreu reproduziert. Die Mehrzahl der Pläne  des Dorfes zeigen eine genaue Wiedergabe der Orte. Man erkennt dort  den  Bahnhof, die  Stelle des Rathauses  mit seinem Brunnen und die Reben, die das Dorf abstecken.

Das Museum selbst hat mehr die Einzelheiten kopiert als jene des Buches.  Es ist insbesondere der Fall der Berghütte des Großvaters. Und von seinen Schreinereiwerkzeugen. Der  Zeichentrickfilm  hat so den Schritt zum Roman unternommen. Er ist  die  Referenz für tausende von Japanern geworden, die vor Ort den Dekor der Serie wiederfinden. In Frankreich hat der Zeichentrickfilm  ebenfalls eine ganze Kindergeneration markiert. Er wird aujourd' heute in Form von DVD’s durch Manga-Distribution vermarktet. 

Im Jahre 1979 wird eine deutsche Fernsehserie seinerseits mit der Filmkomikerin Katia Polletin realisiert, der Tochter eines österreichischen Diplomaten. Das Feuilleton erringt einen mittelmässigen Erfolg im Vergleich zum Zeichentrickfilm, aber trotzdem werden die jugendlichen Gemüter dieser Epoche wieder belebt.

Heute fasziniert Heidi weiterhin die Generationen. Wie es Hansjorg  Muntener erklärt, geht seine Persönlichkeit über den Roman hinaus und erweckt zutiefst menschliche Gefühle.




L'AUTEUR

 


Edouard Maire, journaliste et réalisateur.
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